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Gelesen: Talisker Blues

von Henning

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Heute möchte ich euch von einem, frisch beendeten, Buch berichten.

Dank meiner Covid-Infektion hatte ich unerwartet mal wieder Zeit ein echtes Buch zu lesen. Denn das ist leider schon sehr lange her..

Also habe ich mir mal das Buch vorgenommen, dass ich von einem sehr guten Freund ausgeliehen habe. Zwei entspannte Nachmittage habe ich dafür gebraucht. Es ist also keine schwere Kost.

Zusammenfassung

„Talisker Blues – Ein Schottland-Krimi“

Kieran McKinnan wurde gerade nach 20 Jahren Haft wegen Mordes aus dem Gefängnis entlassen. Jedenfalls glaubt er dass, denn an das Ereignis hat er selbst keine Erinnerung, mutmaßlich wegen des Alkohols. Die Indizien waren aber erdrückend. Trotzdem zieht er sofort zurück auf seine Heimatinsel Skye, denn dort sind seine Wurzeln.

Dort fand aber auch der Mord statt, wegen dem er 20 Jahre im Gefängnis war. Er möchte sich eigentlich unerkannt ein neues Leben aufbauen. Das klappt natürlich nur kurzzeitig, denn er hat immer noch Feinde auf der Insel, die ihn sofort erkennen. Darunter auch seine Familie, die ihn verstoßen und verleugnet hat.

Er findet aber trotzdem, mit Hilfe seines Bruders, einen Job bei der Talisker Destillerie und rettet auch noch einer jungen Frau das Leben, in die er sich auch gleich verliebt.

Dann wird aber eine junge Touristin ermordet aufgefunden. Auf die gleiche brutale Art und Weise wie vor 20 Jahren. Und auch das Opfer ist dem ersten sehr ähnlich..
Sofort fällt natürlich der Verdacht auf Kieran. Niemand will glauben, dass er nicht der Schuldige ist. Aber dann bekommt er unerwartet Hilfe bei seiner Entlastung..

Als endlich der Täter feststeht und dabei gerade noch ein Leben gerettet wird kommt eine furchtbare Wahrheit ans Licht..

Fazit

Mir hat das Buch gefallen. Es ist kein Riesenroman und auch nicht unendlich kompliziert aufgebaut, immerhin habe sogar ich ihn ganz entspannt in zwei Tagen durchbekommen. Es hat mich aber gut unterhalten.

Mara Laue beschreibt die Insel Skye, die Sitten und Gebräuche recht gut. Für mich war es jedenfalls alles stimmig. Zweimal war ich selber schon auf Skye und konnte mich gut in die Gegend hineindenken. Sie schreibt von Clans, vom Wetter, von Whisky Talisker, die Sitten und sie nutzt sogar recht häufig gälische Wörter und lässt ihre Figuren ganze Sätze und Redewendungen sprechen, solange man den Sinn auch so erahnen kann.

Auch die Tat, die Entwicklungen daraus und der Verlauf über die Jahrzehnte, mit einigen Rückblenden, ist überzeugend geschildert.

Mich hat die Geschichte gut unterhalten und ich konnte mich in Gedanken gut auf die Wolkeninsel Skye versetzen. Gerne hätte ich auch während des Lesens ein „Dram“ Talisker getrunken, leider hatte ich keinen da. Und es ist auch nicht mein Whisky, er schmeckt einfach sehr pfeffrig.

Alles in allem daher kann ich das Buch ohne Bauchschmerzen empfehlen.

Daten

  • Autorin: Mara Laue
  • Titel: Talisker Blues – Ein Schottland-Krimi
  • Verlag: Goldfinch
  • Seiten: 358
  • ISBN: 978-3-3940258-16-8
  • Preis: 12,95 €

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